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weißer Rauch

Fünf Wahlgänge waren nötig um „Habemus Papam“ zu verkünden und Papst Franziskus zu küren. Wenn man den etwa einwöchigen Wahlkampf der Kardinäle einrechnet, ist das echt rekordverdächtig. Bis wir im September wissen, wer uns demnächst regiert, sind noch viele steinige Brücken, merkelwürdige Ansprachen, brüderliche Schreckensszenarien und Lafontänen gregorianischer Gesänge für Sarah zu überstehen.

Schon im Dezember, die Rücklichter von Nikolausis Schlitten waren noch in der Ferne zu erkennen, stieg im Kloster Donndorf weißer Rauch auf. Das Kloster liegt nahe dem Kyffhäuserdenkmal in Sachsen-Anhalt, dem Land der Frühaufsteher. Es war kein Papst, der dort gewählt wurde. Das Kloster ist evangelisch und heute eine ländliche Volkshochschule. Da ein Kälteeinbruch und Neuschnee angesagt waren, wurde die Heizung in weiser Voraussicht und den Gästen zuliebe hochgefahren. Dank moderner Heizungstechnik gelangt fast nur Wasserdampf, der weißem Papstrauch zum Verwechseln ähnlich sieht, in die Umwelt.

Im Kloster Donndorf finden auch spannende Fotoworkshops statt. Das Angenehme sind die Atmosphäre im Kloster, die gute Verpflegung und der Austausch mit anderen Fotofreunden. Ein Burggespenst, wie auf Burg Fürsteneck, ist dort noch nie aufgetaucht.

Doch! Ein furchtbares Gespenst wurde gesichtet und sogar fotografiert. Gespenster sind unsichtbar, man kann sie nicht fotografieren! Irrtum – man kann! Dieses Foto erscheint demnächst furchtbar gruselig und gespensterhaft in diesem Blog – versprochen.