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Erste Frühlingsboten

Erste Frühlingsboten

Jetzt geht es los – endlich! Am Tage klettert die Quecksilbersäule auf etwa 10 Grad. Ein neuer Rekord für dieses Jahr. Zumindest für die außerhalb der Wohnung gelegenen Landesteile. Und weit und breit ist kein einziges Schneeflöckchen zu entdecken – einfach unglaublich. Stattdessen wagt die Natur erste Frühlingsgefühle zu zeigen.

Der aufmerksame Leser hat es längst und zwar oben in der Überschrift entdeckt. Heute startet die Serie Frühling am Main. Serien sind in, nicht nur im TV. Da ich meine Zelte in Frankfurt, ziemlich zentral und nahe am Main gelegen, aufgeschlagen habe, liegt nichts näher, als regelmäßig nach dem Feierabend zu kontrollieren, ob der Main noch ordentlich seine Bahnen zieht. Die letzten Beanstandungen gab es vor zwei Jahren. Im Moment ist alles in Ordnung. Na vielleicht bis auf die etwas niedrige Wassertemperatur. Die Enten, Gänse und das viele andere Wassergetier scheinen noch am Pops zu frieren.

So richtig kann man in diesem Jahr noch nicht glauben, dass jetzt das ultimative Frühlingswetter einsetzt. Eine gewisse Skepsis scheint angebracht zu sein. Aber die Frankfurter wollen den Frühling mit allen Mitteln erzwingen und schrecken wirklich vor nichts zurück. In der Nähe der Gaststätte Nizza am nördlichen Mainufer haben sie der Natur gezeigt, wie richtiger Frühling so in etwa aussieht. Die Farben haben sie gut getroffen. Form und Größe sind auch nicht verkehrt. Allerdings erinnert das Material eher an eine zurückliegende, furchtbare Jahreszeit. Nichts und niemand sind eben so perfekt wie die Natur, nicht einmal diese Frankfurter Ebbelwoi-Schlürfer. Aber einen Versuch ist es allemal wert.