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Prag - Karlsbrücke

Prag – Karlsbrücke

Wer ist da nicht schon einmal drüber gelaufen, über die Karlsbrücke in der goldenen Stadt Prag? Hoch oben thront in der altehrwürdigen Karlsburg der tschechische Präsident. Unten fließt die Moldau. Auf der Brücke tummeln sich Händler und bieten den vielen Touristen allerlei nützlichen, unnützen, schönen und vor allem kitschigen Kleinkram an, wollen sie portraitieren oder durch Musik zu einer Geldspende überreden.

Prag ist ein ganz besonderes Erlebnis. Hier spürt man auf jedem Pflasterstein Weltgeschichte. Jedes Haus ist irgendwie von früher, ist schön und hat ein Gesicht. Langweilige Neubauten aus Beton, Stahl und Glas sind weit weg. Unwillkürlich schaut man immer wieder hoch zur Burg, ob da nicht jemand aus dem Fenster geschubst wird. Zum Glück ist so etwas heute selbst in Prag nicht mehr üblich. Unterhalb der Burg, in einer kleinen Gaststätte gab es ganz leckere Palatschinken. Wir sind dort mehrmals eingekehrt.

Prag ist Musik. Nicht nur die Musikanten, die an jeder Ecke lauern. Auch nicht dieser bekannte, ältere Herr, der die Biene Maja besungen hat. Prag ist eine neue Band. Ihr Erstlingswerk hat den passenden Namen Premiere. Die Musik ist anders, ganz anders, als man es vielleicht erwartet. Trotzdem und gerade deshalb ist sie einfach toll! Nun, das sagt jeder Fan von seiner Lieblingsband, von seinem Lieblingsverein, … Prag ist nicht meine Lieblingsband, aber sie gefällt mir – wirklich. Man muss die Lieder mehrmals hören und man muss auch zuhören. Das macht diese Musik so interessant. Es sind die Texte und die Melodie. Dabei kommt keine Langeweile auf. Die Texte sind gut, interessant, ungewöhnlich. Sie passen zu dieser besonderen Musik. Gerne höre ich sie auf meinen langen Autofahrten. Jetzt weiß ich endlich, wer Sophie Marceau ist.