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Fühling im Wald

Fühling im Wald

Der Winter war sehr lang. Er wollte und wollte einfach nicht zu Ende gehen. Aber nun haben wir es geschafft. Es ist Frühling. Die Natur holt die verlorene Zeit in Windeseile wieder auf. Fast schlagartig ist alles grün, frühlingsgrün. Dieses helle, leuchtende, frische Grün ist wahrscheinlich das Schönste, was der Frühling zu bieten hat.

Wenn man quer durch Deutschland reist, kann man sehr unterschiedliche Entwicklungsstadien der Natur beobachten. Während der Frühling in vielen Städten sehr weit fortgeschritten ist, hat er an der Ostsee noch zu kämpfen. Aber das ist schön und es ist etwas, was ihn gegenüber anderen Jahreszeiten so besonders macht. Man kann den Frühling dadurch sogar mehrmals erleben. Erst in Er- und Frankfurt, dann auf der Insel Rügen. Oder man fährt hoch in den Thüringer Wald.

Es fängt bei unserer wintergestählten Sehnsucht an. Wir sind so frühlingssensibel, das wir jedes noch so kleine Frühlingsblümchen, Knöspchen und Sonnenstrählchen bemerken und versuchen, es liebevoll groß zu gucken.

Wir erwachen aus dem Winterschlaf. Nun ja, geschlafen haben wir sicher viel, es war lange dunkel, griesgrämig grau und kalt. Aber richtiger siebenschläfermäßiger Winterschlaf war das natürlich nicht. Jetzt schütteln wir die Frühjahrsmüdigkeit mit den Sonnenstrahlen ganz lässig, gut gelaunt, lachend, einfach so ab. So, als hätten wir nie die Frühjahrsmüdigkeit gespürt. Und die Natur hilft uns dabei.