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Orchideen auf einer Waldwiese

Orchideen auf einer Waldwiese

Endlich ist es soweit! Die diesjährige Jagdsaison ist eröffnet. Die ersten Orchideen sind gesichtet worden! Noch trauen sich nur die ganz mutigen Orchideen ans Tageslicht. Von Tag zu Tag werden es mehr. Blütenstängel mit vielversprechenden Knospen lassen ein Orchideenfest erwarten. Wenn die Eisheiligen abgetreten sind, geht es richtig los. Später als in den letzten Jahren, dafür mindestens genau so intensiv, wird diese Kostbarkeit der Natur ans Licht treten.

Ich meine jetzt nicht die Zuchtorchideen auf den Fensterbrettern dieser Welt. Mir geht es um die wilde, ursprüngliche Form. Man muss wissen, wo sie zu Hause sind. Man muss sich auf den Weg zu ihnen machen. Man sollte Wanderschuhe anziehen. Ein Wässerchen zur Erfrischung schadet nicht. Wichtig sind ein gutes Teleobjektiv, um die entfernteren Exemplare fotografieren zu können. Den Weg zu verlassen verbietet sich in Naturschutzgebieten natürlich grundsätzlich! Und die Exemplare am Wegesrand? Denen muss man sich zu Füßen legen, ihnen in den Blütenkelch schauen, sie anlächeln, ganz freundlich begrüßen und dann ein paar schöne Portraitaufnahmen machen. Strahlend wiegen sie ihren Kopf dazu im Rhythmus des Windes. Das Allerwichtigste, was man nie vergessen darf, ist die Begeisterung für diese Pflanzen. Und unterwegs muss man immer schön vorsichtig sein, damit man nicht über herumliegende Fotografen stolpert.

Die heutigen Bilder sind ein Anfang. Weitere werden folgen.