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Wolken über Thüringen

Wolken über Thüringen

„Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.“ An dieser Binsenweißheit kommen die Kachelmänner und –frauen dieser Welt nicht vorbei. Da helfen weder Satelliten noch Supercomputer. Das ist eine elementare Wahrheit, noch elementarer als die Relativitätstheorie, ein Naturgesetz.

Angeblich kann man jetzt sogar das Wetter auf dem Mars vorhersagen. Das ist enorm und vor allem von großer Bedeutung für uns. Man stelle sich vor, dort regnet es. Dann kann die NASA ihre Roboter, die auf der Suche nach Wasser sind, einfach dorthin steuern und schon ist die Mission erfolgreich. Wo Wasser ist, gibt es Leben. So einfach ist das. Der Nobelpreis ist quasi fest gebucht. Alles nur dank der Wetterfrösche.

Ich mag Wolken. Am liebsten habe ich so kleine, weiße Wattewölkchen. Die Firma Kleinweich, auch Microsoft genannt, hat die gerne als Desktophintergrund verwendet. Diese Wolken haben viele Vorteile. Es ist warm, weil die Sonne zwischen den Wolken hindurch scheinen kann. Sie regen mit ihrer Form unsere Fantasie an. Das fördert unsere  Kreativität. Sie lassen es nicht regnen. Das verhindert schlammige Schuhe. Das Licht erscheint weniger hart. Das ist gut zum Fotografieren. Und es sieht ansprechender aus, wenn ein paar hübsche Wolken unsere Landschaftsfotos zieren. Ansprechender als ein himmelblauer, wolkenfreier oder gar ein grauer, Regenwolken verhangener Himmel.

Meine Sonderwünsche hinsichtlich der Gestaltung des Himmels werden leider nicht immer erhört. Ich muss dann das nehmen, was alle bekommen. Dabei sind meine Wünsche doch gar nicht so abwegig. Aber was hilft es. Die Kachelmänner und –frauen labern zwar viel übers Wetter, aber zustande bringen sie reinweg gar nichts! Fast nichts, so eine Wettervorhersage ist ja wenigstens eine Kleinigkeit. Vor allem regt sie die Fantasie an. Wird sich das Wetter nach der Prognose richten? Natürlich wird es das! Wir dürfen nur beim Zeitpunkt und Ort des Wetters nicht so kleinlich sein. Irgendwo regnet es meistens. Wenn wir es am allerwenigsten brauchen oder es gerade Wochenende ist, dann bei uns.