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Schaufenster

Schaufenster

Ich mag fremde Städte. Es gibt immer irgendetwas zu entdecken. Manchmal sind es interessante Bauwerke, wie Kirchen, Schlösser oder Brücken. Ein hübscher Park ist besonders in der warmen Jahreszeit auch nicht zu verachten. Und wenn das alles besichtigt ist, kann man ja noch durch die Einkaufsmeile schlendern und sich ein paar Schaufenster anschauen. Mit etwas Glück, gibt es dabei auch etwas zu entdecken.

Adenauer war ein kluges Kerlchen. Deshalb hat man ihn in der schweren Zeit der Fünfziger des letzten Jahrhunderts auch zum Bundeskanzler gemacht. Mangels Computer, Handy und Fernsehen war das Regieren besonders schwer. Aber Adenauer hatte immer einen passenden, manchmal sicher auch einen unpassenden Spruch auf den Lippen. Manche dieser Ansagen haben bis heute überlebt und finden in neuem Kontext ein frisches zu Hause.

Schaufensterpuppen haben es schwer. Nicht nur dass ihnen, ohne zu fragen irgendwelche Klamotten übergestreift werden. Das wäre ja gerade noch und mit Mühe und Not halbwegs zu ertragen. Aber dass man ihnen die Arme abschraubt, ist ein echter Frevel. So etwas gehört sich einfach nicht. Es kommt noch schlimmer. Geht es noch schlimmer? Ja, es geht. Nackig müssen sie im unverhüllten Schaufenster herum stehen. Und der grinsende Kerl im Hintergrund glotzt sie wie ein Geier an. Der Spruch von Mr. A. ist da nicht sehr hilfreich.

Um die psychischen Schäden, die den Schaufensterpuppen wachsen, zu heilen, braucht man ganze Armeen von Schaufensterpuppenpsychologen. Wo soll man die auf die Schnelle nur hernehmen? Also müssen DIY-Psychies ran. Die nötige Qualifikation kann man sich auf www.parapluesch.de besorgen. Vielleicht hilft die ja auch im alltäglichen Arbeitswahn!