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Sechs Monate lang gab es mysteriöse Flugkörper am indischen Himmel. Die indische Armee war zutiefst beunruhigt. Sie dachte, dass dies chinesische Drohnen seien. Dann wurden endlich Astronomen hinzugezogen. Diese stellten fest, dass es sich um die Planeten Venus und Jupiter handelt. Also war es wohl ein Angriff der Außerirdischen. Ob sich die Astronomen kaputt gelacht haben, ist nicht gemeldet worden.

Geschlagene sechs Monate war die indische Armee in Angst uns Schrecken versetzt. Wenn man bedenkt, dass Indien über Atomwaffen verfügt, flößt uns die Dusseligkeit seiner Militärs große Angst ein. 329 Seiten ist das Untersuchungsdokument lang, ein echter science fiction Roman. Erst nach einem halben Jahr wurde der Fall aufgelöst. Die beiden mysteriösen Flugkörper überflogen Indien genau 155 Mal „illegal“  und sind in Wahrheit völlig harmlose, wahrscheinlich unbewohnte Planeten.

Was machen die indischen Militärs eigentlich, wenn die beiden Planeten nicht freiwillig aufhören, über Indien hinweg zu fliegen? Eigentlich gibt es nur eine logische Reaktion, den Vergeltungsschlag. Sie senden eigene Drohnen dorthin und lassen sie genau 155 Mal über die Planetenoberfläche kreisen. Schließlich muss Indien doch seine Macht demonstrieren! Da wären die Militärs ein Weilchen beschäftigt und würden keine Dummheiten machen. Vielleicht käme dabei für die Wissenschaft auch noch die eine oder andere Erkenntnis heraus.

In Frankfurt sind die Außerirdischen vor ein paar Jahren höchstpersönlich gelandet. Aber Deutschland ist da flexibler gewesen und hat sie nur bestaunt.