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In der letzten Woche hatte ich diesen kurzen Text gepostet:

„So kann es einfach nicht weitergehen!“

Die Stadt lag regelmäßig im Mittagsschlaf. Manchmal frage ich mich, woher die Aggression von Menschen kommt. Nebenan fiel ein Schuss, die Musik spielte weiter. Luna überlegte, wie sie die Tür aufbrechen könnte. Die Worte gingen ihr aus.

So war es und konnte es bleiben, was machte es schon.

Ich wollte dazu wissen, wie er wohl entstanden sein könnte. Charlotte hat die richtige Antwort in den Kommentar geschrieben:

Auflösung

Genau so ist es gewesen.

Ich war kürzlich beim Workshop „Kreatives Schreiben“ im Blauen Haus in Frankfurt. Jannis hat mit uns, 7 Schreiberlingen, diverse Schreibübungen durchgeführt. Darunter war auch die Beschriebene. Wir waren eine tolle Gruppe von völlig unterschiedlichen Leuten. Alle kamen mit dem Wunsch, ihre Schreibkünste zu vervollkommnen. Männer und Frauen, jung und reifer, in der Ausbildung stehend und Steuerzahler, Anfänger und Erfahrene, … Jeder hatte andere Schreibthemen im Kopf. Für Spannung und Spaß war gesorgt. Das Ambiente war rustikal, das Wetter sehr schön, die Stimmung bestens!

Ich wollte vor allem Hinweise und Tipps zum Schreiben bekommen. Meine Texte sollen besser werden. Ich möchte meine Arbeitsweise optimieren. Die Erwartungen wurden erfüllt. Natürlich bedarf es noch vieler eigener praktischer Übungen.

Im Hinterkopf schwirrte mir ein etwas größerer Text aus meiner ‚Schublade‘ herum. Den möchte ich im Sommer bei einem Wettbewerb einreichen. Der muss perfekt werden!

Bei manchen unserer Übungen, die Jannis mit uns veranstaltet hat, dachte ich

„Oh Gott, was machst du denn nun?“

Das hat auf den ersten Blick irgendwie nicht zu meinen Texten, zu meiner Arbeitsweise gepasst. Was soll ich damit? Dann habe ich angefangen, zu schreiben. Und wenn ich schreibe, dann schreibe ich! Schwuppdiwupp und die Gedanken, Wörter und Sätze purzelten aufs Papier. In diesem Moment war eine neue Idee für meinen Wettbewerbstext geboren. So ist es mir mehrmals gegangen. Man muss einfach mal aus der Suppe, in der man gedankenversunken und einsam paddelt, heraus geangelt werden.

Am nächsten Montag veröffentliche ich solch ein Textfragment, das weitgehend unbearbeitete Ergebnis einer Textübung dieses Workshops.