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Seepocken

Seepocken

Nordwestlich von Westport auf Irland ragt die Insel Achill Island in den Atlantik hinein.

Im Juli landeten in der Bucht bei Dumha Éige gerade Eroberer vom gegenüberliegenden Ufer des Atlantik. Da die Überfahrt etwas länger als ursprünglich geplant dauerte, sind ihre Nachfahren schließlich an Land gegangen. Sie hatten nur noch die Rettungskähne, der Segler war kurz nach dem Start gekentert. Okay, das waren keine Eroberer aus Amerika. Mutige Irländische Kids haben in den Ferien die wilden Wellen des Meeres erobert. Dort ist es üblich, mit Neoprenanzug zu baden. Den gab es gerade in den Kindergrößen im Angebot eines auch bei uns verbreiteten Discounters. Sind Iren Weicheier? Nein! Das Wasser des Atlantik ist etwas kühl. Da sollte man Tauchsieder oder Neoprenanzug mit zum Baden nehmen. Ohne Wärmeanzug habe ich nur meine Zehen ins Meer getunkt. Fazit: Das Wasser des Atlantik ist nass!

Beachtlich sind die Seepocken, die an den Steinen wohnen. Wenn es 5-Eurostücke gäbe, würde ich sagen, die Seepocken waren groß, wie ein großes 10-Eurostück, ein großes mindestens!

Die Klippen an dieser Insel sind zwar nicht so berühmt, wie die von Moher, aber trotzdem beeindruckend und nett anzusehen. Man nimmt, was kommt und 100 Meter Höhe (geschätzt) ist auch nicht schlecht als Einstimmung. Schließlich standen uns die Klippen von Moher noch bevor.