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Fahrkartenautomaten können gemein sein. Nicht nur, dass sie unser Geld wollen, sich dauernd an den Münzen verschlucken, ewig brauchen, bis sie endlich das ersehnte Ticket ausspucken. Sie können nerven, einfach nur nerven.

Noch zwei Minuten sind es bis zur Abfahrt der U-Bahn. Zuerst reihe ich mich in die Schlange ein, wartet bis der Vordermann, einer nach dem Anderen, das Monstrum gezähmt hat. Die zwei Minuten sind längst um. Ich werde die nächste Bahn nehmen. Dann endlich stehe ich vor dem Touchscreen. Heute ist alles mit Touch! Ich wähle den Einzelfahrschein. Die Frage, ob erwachsen oder ermäßigt, folgt später. Der Automat ignoriert meine Wahl, hat eine eigene Meinung, bietet mir etwas völlig anderes an. Touch auf „Zurück“ und von vorne beginnen. Das kennen wir doch vom Monopolyspiel!