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Erwin die Weinbergfschnecke

Erwin die Weinbergfschnecke

Es ist viel los, auf den Feldwegen am Rande von Erfurt.Wanderer, Radfahrer, Jogger, Mähdrescher und Weinbergschnecken strömen hier entlang. Auf der einen Seite des Weges befinden sich Getreidefelder an der anderen Wiesen und Feldränder mit Fallobstbäumen.

Gerade als ich vorbeikam, kreuzte Erwin, die Weinbergschnecke, den Weg. Er hatte auf der anderen Seite des Weges Friederike entdeckt. Dieser schwante sofort Schlimmes, schließlich kennt sie diesen Bagaluten. Spontan entschließt sie sich, wegzurennen. Schnecken, das ist Stress pur! Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an „Fräulein El Niño“.

In Anbetracht der herrannahenden Radler habe ich die Schnecken Friederike und Erwin über den Weg getragen, beide auf dieselbe Seite, ins feuchte Gras. Die Salatgärtner der Nachbarschaft werden mir dankbar sein. Ja, in ihrem fortgeschrittenen Alter, da sind Schnecken nicht mehr so schnell.