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(c) pixabay.com

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Eines Tages als sie von der Arbeit heimkam, fischte sie einen rosaroten Brief aus dem Briefkasten. Er war von Felix, auf seiner alten Schreibmaschine geschrieben, die seit Jahren in seinem Arbeitszimmer stand. Felix benutzte sie selten, in speziellen Fällen. Magdalena merkte schnell, das war ein ganz besonderer Fall. Felix machte ihr einen Heiratsantrag. Mit dem Brief in der Hand und Tränen in den Augen stieg sie die Treppe zu ihrer Wohnung hoch. „Habe ich immer Männer mit Faible für originelle Schriften?“ Es schien so. Carlo mit seiner Liebe zu Federhaltern und Schnörkelschrift und nun Felix mit einer uralten Schreibmaschine mit Wackel-E. „Ach ja, mein erster, damals in der Oberschule.“ Der hatte nicht nur eine Sauklaue. Seine Rechtschreibschwäche pflegte er wie eine Religion. „Wie hieß der? Ach, war der süß und ich, verknallt wie … Kann man mit Worten nicht beschreiben.“

So endete Teil 1 der Geschichte. Und nun geht es weiter.


Magdalena schloss die Wohnungstür auf und wurde von einem strahlenden Felix begrüßt. Er reichte ihr einen riesigen Rosenstrauß, küsste sie, machte eine Liebeserklärung nach der anderen. Magdalena war hin und hergerissen. Sie war doch noch mit Carlo verheiratet. Liebte sie den? Sicher nicht, sie hatte mit dem Fall „Carlo“ abgeschlossen. Das glaubte sie zumindest. Ihr war klar, es war sinnlos, auf Carlo zu warten. Mit Felix war alles gut, sie waren glücklich. Früher, als sie jung war, hätte Felix nicht die geringste Chance bei ihr gehabt. Heute sah es ganz anders aus. Kein Pragmatismus, um nicht allein zu sein, es war Liebe. Konnte man einen Mann lieben und in Gedanken bei einem anderen sein? Plötzlich klebte Carlos Name wie ein ausgelutschter Kaugummi in ihrem Kopf. Magdalena sagt „Ja!“ zu Felix‘ Antrag, ehrlichen Herzens.

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Knapp drei Jahre nach ihrem ersten Date in der Bäckerei wollten sie sich vermählen. Das war nicht leicht, denn Magdalena war mit Carlo verheiratet. Felix staunte, als sie ihm ihre Geschichte beichtete. Jetzt verstand Felix manch eine frühere, unscheinbare Bemerkung, überraschende Reaktion von Magdalena. Sie benötigte heute, in den nächsten Wochen und Monaten Hilfe. Er versprach, ihr beizustehen. Sie reichte die Scheidung ein. Scheidung von wem? Von einem Geist, Dämon, Zombie, Faun, Troll … Es ging unerwartet zügig. Seit dem Verschwinden von Carlo waren beinahe 20 Jahre vergangen. Unterlagen und Zustimmung von Carlo kamen schnell. Ein Anwalt vertrat ihn, sagte, sein Mandant wäre nicht erreichbar. Woher hatte er die Unterschriften seines Klienten? Magdalena atmete auf, als sie das überstanden hatte.

Im Frühsommer fuhren Magdalena und Felix nach Sylt, ein paar Tage Urlaub genießen. Das Wetter war herrlich, viel Sonne und der Wind blies alle trüben Gedanken aus den Köpfen, erlaubte nur angenehme, fröhliche. Am Samstag Mittag ließen sich im Standesamt trauen, ohne Gäste, nur sie, die Standesbeamtin und ein Fotograf. Die Eltern, Freunde und Verwandten schimpften, als sie hörten, die beiden sind nun verheiratet. „Wir wären so gerne dabei gewesen!“

Felix fischte einen großen Briefumschlag aus dem Briefkasten, hielt ihn Magdalena hin. Nur ihr Name stand drauf, in schnörkeliger Schrift, mit Federhalter geschrieben. Sie erkannte sofort, wer der Absender war. Sie traute sich nicht, diesen dicken Umschlag zu öffnen, reichte ihn Felix rüber.

Natürlich, der Brief war von Carlo. Woher wusste er, wo Magdalena wohnte? Er gratulierte Magdalena zur Hochzeit, wünschte alles Gute. „Ich freue mich, dass Du losgelassen hast“, schrieb er und „Irgendwann sehen wir uns wieder. Sei glücklich, dann bin auch ich glücklich.“ Immer dieses fiese „irgendwann“. Heute machte es Magdalena nichts aus, fast nichts. Das ließ sie sich nicht anmerken. Sie setzte sich auf Felix‘ Schoß, küsst ihren Gatten. Dann fischte Felix noch ein Bündel grüne Euroscheine aus dem Briefumschlag. „So viel Geld!“, staunte sie. Irgendetwas stimmte mit Carlo nicht. Erst verschwand er, Knall auf Fall, unerklärlich, dann meldete er sich jedes Jahr, einmal, am Jahrestag, verlor schließlich ihre Spur, was Magdalena eingefädelt hatte, und nun, ausgerechnet zu ihrer Hochzeit, gratulierte er, wünschte Glück, schickte Geld, viel Geld und kündigte seine Wiederkehr an, zum x-ten Mal, irgendwann, vielleicht. „Soll er bleiben, wo der Pfeffer wächst“, sagte Magdalena. In Wahrheit sehnte sie sich nach ihm, nicht so, wie man einen lieben Menschen herbeisehnte, eher aus Neugier, um die Ungewissheit zu verdrängen und um mit einem langen Kapitel in ihrem Leben abzuschließen. Immerhin hatten sie etliche Jahre zusammengelebt, hatten sich geliebt, bis zu diesem einen Tag.

* * *

Die Dramatik der ersten Zeit ihrer Ehe verflog. Alltag zog ein. Jede Woche hat sieben Tage, fünf zum Geldverdienen, die anderen für die Zweisamkeit. Abends war Magdalena froh, nicht allein im Bett zu sein, stundenlang wach zu liegen, zu grübeln. Felix war da, sie tuschelten sich in den Schlaf und so manches Mal passierte mehr. Es hatte ihr gefehlt, viele Jahre lang. Es gab keinen Ersatz dafür, keinen echten. Die Spielzeuge aus dem Versand, kaum benutzt, hatte sie entsorgt, heimlich. Felix spürte Magdalenas Verlangen und die eigene Lust. Er genoss diese Momente. Auch seine Welt bestand lange Zeit aus Sehnsucht, unerfüllter Sehnsucht, bis Magdalena die große Lücke ausfüllte.

Es gibt gute Tage, viele und schwierige, einige. Sie waren glücklich, arbeiteten und genossen das Leben, erfüllten sich im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Wünschen, waren unterwegs, allein oder mit Freunden. Der Alltag wurde Routine, unterbrochen von wenigen Höhepunkten. Doch die kosteten sie aus, Minute für Minute. Sie lebten in der Gegenwart, schauten nach vorn, selten zurück. Carlo geriet in Vergessenheit. Trotzdem, am Jahrestag von Carlos Verschwinden war Magdalena mulmig zumute. „Meldet er sich wieder?“ Doch die jährlichen Briefe von Carlo blieben aus. Das Kapitel „Carlo“ schien in Magdalenas Leben überstanden zu sein.

Mitten im Winter fand Magdalena eine Nachricht in ihrer Mailbox, ein unbekannter Absender, wenigstens auf den ersten, flüchtigen Blick, ein nichtssagender Betreff, vielleicht Spam. Die Maus lief zum Lösch-Button, hielt inne. Sie überlegte. Irgendetwas hinderte sie, ihr Vorhaben zu vollenden. Magdalena schaute genauer. Wer war der Absender? „Carlo? War es Carlo? Ja, Carlo. Verdammt!“ Aufmerksam studierte sie den Text. Las ihn noch einmal. Immer wieder. Ihre Gefühle spielten verrückt, fuhren Achterbahn, auf und ab, enge Kurven, Loopings, Vollbremsung und Vollgas. Tränen und Lachen, Grübeln und Entsetzen wechselten sich ab. War die Nachricht wirklich von Carlo? Erlaubte sich jemand einen Scherz? Nein, die Mail war echt. Magdalena war sicher, Carlo hatte geschrieben.

Es war eine eher schüchterne Anfrage von Carlo, eine Bitte, ein Vorschlag.

„Ich bin in der Gegend. Ich fühle, dass ich Dich wiedersehen möchte. Wenn du magst, nur wenn du aus tiefstem Herzen ‚Ja‘ sagst, werden wir uns wiedertreffen. Nein, ich will nichts von dir, höchstens eines, sehen, dass du glücklich bist. Wenn es dir zu viel wird, sag ‚geh!‘, dann gehe ich. Möchtest du mich gar nicht erst treffen, das kann ich verstehen, 40 langen Jahre nach meinem Verschwinden, wenn du die Nase voll hast, von mir, dann lösch diese Mail einfach.“

Sie rief Felix. „Antworte!“, drängte der. „Er ist Teil deines Lebens. Antworte ihm, damit du dieses Kapitel für dich abschließen kannst.“ Felix wusste, Magdalena raten, es nicht zu tun, wäre sinnlos, würde ihre Qualen ewig verlängern. Sie musste unter das Kapitel „Carlo“ einen Schlussstrich ziehen, mit Verdrängen ging das nicht. Magdalena glaubte, in Felix‘ Aufforderung, Neugier herausgehört zu haben. Selbst wenn, er hatte ja so recht. Und sie antwortete Carlo, schrieb nur ein Wort „Komm!“.

Es wurden drei furchtbare Wochen für Magdalena. Felix redete ihr immer wieder zu, machte Mut. „Du tust es für dich, nur für dich, nicht für ihn.“ Mut und Verzweiflung wechselten sich in den Gefühlen von Magdalena ab, mehrmals am Tag, manchmal stündlich.

Carlo war nach 40 Jahren wieder aufgetaucht.

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Sie trafen sich in einem Café. Felix begleitete Magdalena. Keine fünf Minuten später trat ein Herr an ihren Tisch. Er saß am Nebentisch, sah sie eintreten. „Hallo Magdalena, du hast mich nicht erkannt. Das kann ich verstehen. Ich habe mich sehr verändert. Du siehst aus wie früher, beinahe unverändert.“ Magdalena war aufgeregt, bekam kein einziges Wort heraus. Tränen schossen in ihre Augen. Schüchtern gaben sie sich die Hand. „Felix, schön dich kennenzulernen.“ Carlo sprach ihn gleich mit einem kameradschaftlichen „Du“ an. Es wurde eine oberflächliche Unterhaltung, kein Wort über Carlos Verschwinden, nur Freundlichkeiten, Smalltalk eine Stunde lang. Dann verabschiedete sich Carlo, genauso plötzlich, wie er an den Tisch getreten war. „Ich merke, es fällt dir schwer, mit mir zu sprechen. Mir geht es nicht anders. Wir müssen uns langsam aneinander gewöhnen. Dann reden wir vielleicht über das Früher, wenn du möchtest. Felix, pass gut auf Magdalena auf. Du hast eine gute Wahl getroffen und eine große Verantwortung übernommen. Seid tapfer. Schick mir eine Nachricht, wenn Du mich noch einmal treffen möchtest, bitte.“ Dieses „Bitte“ klang wie ein Flehen. Mochte er sich erklären, sein Geheimnis offenbaren? Carlo drehte sich um, verließ das Café in großen Schritten, ohne sich umzudrehen.

Noch über eine Stunde lang saßen Magdalena und Felix in der Kaffeestube, nippten an ihren Getränken, sprachen kein Wort. Jeder ließ seinen Gedanken freien Lauf. Felix legte seine Hand auf ihre, drückte sie fest. „Ich glaube, ich brauche jetzt etwas Alkoholisches. Magst du ein Glas Wein, roten?“

„Nein, lieber Rum statt Rotwein, einen Grog. Mich fröstelt“, entgegnet Magdalena.

Eine lange Zeit, 40 Jahre. Inzwischen werkelten Magdalena und Felix in ihrem Garten, fühlten sich als Weltmeister im Anbau von Tomaten, Salat und Radieschen, genossen den Ruhestand. Der Kontakt zu ihren früheren Kollegen wurde lockerer, dafür luden sie sich die Freunde ein, verreisten öfter, irgendwohin, wo die Sonne schien, wo Wind und Wasser Körper und Seele stählten.

Bis eines Tages ein Virus kam, erst langsam, nur in den Nachrichten präsent, dann schneller, bis er den Alltag bestimmte. Jetzt war alles anders. Sie hatten vor allem sich selbst, konnten die Zeit im Garten herumbringen, vermissten Freunde, Nachbarn, die Ungezwungenheit, das Reisen oder einfach im Eiscafé sitzen, gemeinsam mit netten Menschen Grillen, Bratwurst essen und ein Bier trinken.

Mitten in der Tristesse der Pandemie fand Magdalena einen Brief im Briefkasten. Mit zittriger Hand hatte jemand ihre Adresse draufgeschrieben, mit einem Kugelschreiber, dessen beste Zeit längst vorüber war. Trotzdem, Magdalena wusste sofort, der Brief ist von Carlo. Irgendetwas musste passiert sein, sonst hätte er mit seinem Federhalter geschrieben, seine schönste Schnörkelschrift gewählt. Sie riss den Brief auf, las die wenigen Zeilen. Magdalena sah sein blaues Auge und ein Schrei im Herzen bahnte seinen Weg nach draußen. Carlo. Er lag im Krankenhaus, es ging ihm schlecht und er wollte sie noch einmal sehen. Es musste schnell gehen, ihm blieb wenig Zeit.

Schon am Nachmittag machten sich Magdalena und Felix auf den Weg zu Carlo. Es war nicht weit, keine zwei Stunden Autofahrt. Ihn im Krankenhaus zu besuchen, war nicht einfach, Schnelltest, Maske, fünf Minuten. Schon auf dem Weg zur Station ahnte Magdalena, ihm ging es nicht gut. War es die letzte Chance, ihn zu sehen?

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Carlo sah schlecht aus, war kaum zu wiederzuerkennen, nicht wegen der vielen Kabel und Schläuche. Es piepte und knarrte, das Klappern der Beatmung erinnerte an einen alten Trabbi. Er war abgemagert, kalkweiß in Gesicht, die Wangen waren eingefallen, unrasiert, die Haare zottelig und grau. Ein unsicheres Lächeln lag in seinem Blick. „Carlo“, flüstert Magdalena. Mit den Augen deutet Carlo zaghaft auf einen Brief, der auf seiner Bettdecke lag. Die Krankenschwester, die sie begleitete, reichte ihn ihr, führte sie wieder hinaus. „Behalten sie ihn in guter Erinnerung“, sagte sie. Tränen schossen Magdalena in die Augen. Sie lief wie im Traum. Vor der Eingangstür nahm Felix sie in Empfang. Schweigend saßen sie auf einer Bank, stundenlang. Es dämmerte, wurde dunkel. Hinter ihnen in der Station verklangen die letzten Herzschläge von Carlo.

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Sie hatten sich geliebt, auch nach seinem Aufbruch. Sie wohnten fest in ihren Herzen, jeder in dem des anderen, erst weit vorn, dann rückten sie in hintere Reihen. Aber immer blieben sie in den Herzen. Es war längst keine Liebe mehr, es war mehr, viel mehr. Es tat so weh. Gut, dass Felix ihre Hand hielt, fest drückte. „Liebe ist eine einzige Baustelle, lebenslang“.

Nicht einmal ein Grab hatte Carlo. Es war sein Wunsch, anonym begraben zu werden. Viel war es nicht, was Magdalena von ihm bekam, er hatte bescheiden gelebt, in einer kleinen Wohnung. Ein paar Bilder, wenige persönliche Dinge. Sein Erspartes war üppig. „Scheiß Geld!“, dachte Magdalena, „Carlo wäre mir lieber, lebendig, ab und zu sehen, sein blaues Auge, ihn sprechen hören, seinen verrückten Dialekt, wenigstens per Videotelefon.“

Auf dem Tisch in Carlos Wohnung lag ein großer Umschlag. „Für Magdalena!“, stand drauf, „Erst öffnen, wenn ich gestorben bin!“ Hatte er geahnt, dass seine Tage gezählt sind? Jetzt durfte sie ihn öffnen. Würde er darin sein Geheimnis lüften? Nein, er nannte keine Gründe, nur einen Satz schrieb er zu seinem Aufbruch. „Ich weiß nicht mehr, weshalb ich damals weglief.“ Also war es eine Flucht? Flucht vor seiner großen Liebe? Der Brief war eine Liebeserklärung, die Botschaft an eine unerfüllte Liebe, eine, deren wahre Größe er erst in über 40 Jahren erkennen sollte. Als er die Zeilen schrieb, ging es ihm schon schlecht, er ahnte, es könnte sein Finale werden. „Ich sprach mit Gott, bat ihn um Hilfe, wenigstens, eine warme Suppe bringen, mir fehlte die Kraft. Aber Gott verkauft keinen Joghurt. Er konnte mir nicht helfen.“

Ohne Felix an ihrer Seite hätte Magdalena diese Phase nicht überstanden. Der Abschied von Carlo und die Pandemie, beides setzte ihr zu. Die Zeit, sehr viel Zeit, die Liebe und Geborgenheit an Felix‘ Seite halfen ihr darüber hinweg.

Jetzt hatte die Suche ein Ende. Sie hatte Carlo gefunden. Endlich. Doch er war nicht mehr der Carlo, den sie suchte. Die Antwort auf das Warum schlummerte unauffindbar in der Asche von ihm. Zusammen mit diesem verruchten „irgendwann“.


Der 1. Teil der Geschichte erschien am letzten Sonntag, den 04. April 2021.


Dieser Text entstand in Zeitraum Januar 2020 bis April 2021. Er geht auf einen Schreibworkshop im. Januar 2020 auf Burg Fürsteneck zurück.

Diese Zeitungsüberschriften (Erste Woche im Dezember 2019, „Thüringer Allgemeine“) waren vorgegeben und sollten in dieser Reihenfolge im Text verarbeitet werden:

Teil 1 (04.04.2021)

Aufbruch ins Ungewisse
Verruchtes irgendwann
Fünf Kartons voller Erinnerungen
ohne Verfallsdatum
Auftragskiller aus Russland?

Teil 2

nach 40 Jahren wieder aufgetaucht
Rum statt Rotwein
Blaues Auge und ein Schrei im Herzen
„Liebe ist eine einzige Baustelle“
Gott verkauft keinen Joghurt

Ein Blick in die Weltpresse

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