Saubere Geschichten

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P R E S S E M I T T E I L UN G

„Ohne Chefs wäre die Überbevölkerung längst in unserem Land angekommen.“ Den Grund erfahren Literaturinteressierte bei einer Lesung am 23. August um 20 Uhr in der „Waschbar Rüsselsheim“

Frankfurt, den 10.08.2017 – RF – Extra für diese Veranstaltung schrieb der Frankfurter Autor Rainer Franke zwei Geschichten, welche in Rüsselsheim, teilweise auch direkt in der Waschbar spielen.

Babette

Babette

„Es ist eine spannende Herausforderung, Geschichten an ungewöhnlichen Orten zu lesen und Texte speziell dafür zu schreiben“, sagt  Rainer Franke. Seine Lesungen sind nicht nur literarische Erlebnisse. Der Autor bringt viele Anschauungsstücke zur Illustration und zum Anfassen mit. Auch die Puppe Babette wird ihn begleiten. Das Wort „sexy“ beschreibt ihren Style nur unvollständig. Sie erweckt das literarische Geschehen in den Köpfen der Gäste zum Leben.

Die Waschbar Rüsselsheim ist kein gewöhnlicher Waschsalon. Wie der Name ahnen lässt, können Besucher hier bei einem Imbiss und frischen Getränken chillen. Nebenbei dreht die Wäsche Runden in Waschmaschine und Trockner. Regelmäßig ruhen die Maschinen, währen in den Räumen Kleinkunst geboten wird. Musiker oder Autoren unterhalten das Publikum.

Autor Franke Rainer

Autor Franke Rainer

In einem Krimi lässt der Autor Rainer Franke ein Ganovenpärchen den perfekten Coup drehen. Nicht die kleinste DNA-Spur soll die Polizei auf ihre Fährte führen. Ein kleiner Junge kommt ihnen in die Quere. Welche Rolle spielen seine Stachelbeerwaden und ihre Unterwäsche in diesem Fall?

Die zweite Geschichte beschäftigt sich mit Alltagsproblemen der besonderen Art. Als Protagonisten treten auf: eine pubertierenden Tochter, ein Sohn mit Bauchweh, ein Hund, eine Frau, welche keine Hand spüren möchte, wo sie diese spürt und ein Ehemann, der einen Staubsauger einfängt. Verquickungen gibt es mit einem neuen Teppich, „riechendem“ Dreck besonderer Art, einer Polizeieskorte durch Rüsselsheim und der neugierigen Nachbarin.  Das alles ist Garant für nervenaufregende Erlebnisse von Familie Wild aus Rüsselsheim.

Die Veranstaltung:

Termin:
23. August 2017, Beginn um 20 Uhr

Ort:  
Waschbar Rüsselsheim
Ludwigstraße 13-15
65428 Rüsselsheim
Tel.:            0176 43 60 28 36
Mail:           info@waschbar-ruesselsheim.com
Web:           www.waschbar-ruesselsheim.com

Kontakt

Autor:       Rainer Franke
Tel.:            0171 93 21 314
Mail:           Rainer.Franke@fra-net.de
Blog:           www.twilightfoto.wordpress.com
Facebook:   www.facebook.com/AutorRainerFranke

 

Leseprobe

Der folgende Auszug aus dem Kurzkrimi beschreibt einen der Protagonisten, eine ziemlich komische Figur.

Franka schaut kurz nach ihrer Wäsche, der zweiten Maschine. Die rotiert noch fleißig. Doch das nimmt sie kaum wahr. Die beiden Figuren, welche vor ein paar Minuten in den Waschsalon stürmten, ziehen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Die stehen halbnackt da und sortieren ihre Klamotten in zwei Wäschekörbe ein. Franka kann ihren Blick von diesen dürren Waden nicht lösen. Sie gehören zu Leo. Ein Löwe ist der nicht, eher eine zweibeinige Giraffe. Es ist ein grauenhafter Anblick. Die schwarzen Haare auf der blassen Haut lassen das Fahrgestell so sexy aussehen, wie Kaktus auf Vanillepudding. Einen Meter höher wachsen die Streichholzbeine aus übergroßen Boxershorts, blaukariert und zerknittert. Der Bund wird von einer Sicherheitsnadel zusammengerafft, sonst würde dieses Teil der Erdanziehung folgen. Franka möchte nicht wissen, wie es darunter aussieht.

„Bestimmt …“ Sie denkt unwillkürlich an überlange Streichhölzer zum Anzünden von Grillkohle, an den Moment, wenn die rote Phosphorspitze entflammt. Bei dem ist einfach alles Streichholz.

„Nein, nicht weiterdenken!“, befiehlt sie sich.

Leos Oberkörper steckt in einem viel zu weiten Feinripphemd. Dessen Weiß mutierte in das Grau eines langen Lebens. Der Schlabberlook verstärkt die Skurrilität seiner Erscheinung. Es ist eher eine Ulkfigur, denn ein Mann. Frankas flüchtiger Blick streift das Gesicht, bevor er wieder von diesen Stachelbeerwaden angezogen wird. Es ist Magie, Magnetismus, ein Anziehen und Abstoßen gleichermaßen. Irgendetwas irritiert, sodass sie ihm noch einmal ins Antlitz schauen muss. Na gut, die Sonnenbrille fehlt. Ansonsten hat er ein normales, recht schmales Gesicht mit spitzer Nase, glattrasiert. Da klebt etwas auf der Oberlippe. Ein Popel? Möglich. Frankas Augen gleiten wieder hinunter. Seine Waden sehen einfach furchtbar aus. Die Zehennägel ziert ein Trauerrand und dreckige Tennissocken, an deren Weiß man sich kaum noch erinnern kann, fliegen in den Wäschekorb. Leo hat ellenlange Zehen, nicht der dicke Onkel ist der längste. Der Mittlere schlägt ihn deutlich, der ist lang und dürr, wie die ganze Erscheinung des Mannes und außerdem krumm wie eine Banane, kollidiert wohl ständig mit der Schuhspitze. Seine dreckigroten Botten, Schuhe kann man diese abgelatschten Treter wirklich nicht nennen, liegen kreuz und quer im Raum. Wie bringt es der Mann fertig, solche Dinger zu tragen, die passen nicht zu ihm und sehen aus, wie aus der Altkleidersammlung vom vorletzten Jahr. Trotz Dreckschicht fallen sie auf.

„Wer möchte diesen Kerl geschenkt bekommen!“ Endlich zerrt er eine Hose aus dem Rucksack, streift sie hastig über. Es ist keine Scham, die ihn treibt. Das spürt Franka unbewusst. Er nimmt die Beobachterin nicht einmal wahr.

Was ist das für ein Kerl, dieser Leo? Was treibt ihn in die Waschbar? Ist er Opfer oder Täter in diesem Krimi? Franka ist Opfer, nicht des Kriminalfalls, sonders dieses skurrilen Anblicks. Hoffentlich bekommt sie das abscheuliche Bild schnell wieder aus ihrem Kopf heraus, sonst träumt sie womöglich davon. Es wäre ein Albtraum.

Spitzentechnik

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Absorber für Funkwellen

Absorber für Funkwellen

An der TU Ilmenau (Thüringen) beschäftigt man sich im „Zentrum für Automobil und Produktionstechnik“ u.a. mit wissenschaftlichen Untersuchungen zur Elektromobilität. In einem Forschungslabor, mittels Absorbern abgeschirmt von allen Radiowellen dieser Welt, wird das Verhalten von Autos auf Funkwellen untersucht. Diese Funkwellen werden über einen Antennenring definiert eingebracht, das Fahrzeug wird langsam gedreht und parallel dazu erfolgen vielfältige Messungen.

Das Innere des Messlabors sieht unglaublich futuristisch aus. Das Foto zeigt einen ersten Eindruck davon. Hinter der großen hellblauen Pyramide in der Mitte des Raumes ist der Labortisch zu erkennen, auf dem die PKW platziert werden.

 

Weimar: Schloss Belvedere

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Schloss Belvedere

Schloss Belvedere

Das Schloss Belvedere bei weimar (Thüringen) Ist eine der schönsten Residenzen in Thüringen. Die Anlage einschließlich Schloss, Schlosspark und Orangerie sind Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ und wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die barocke Schlossanlage stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde als Residenz für Herzog Ernst August I. von Sachsen-Weimar erbaut.

Die Weimarer Hochschule für Musik „Franz Liszt“ nutzt einen Teil der Räume als Übungsräume für Sänger, Gitarristen und Akkordeonisten.

In der Orangerie können sehr viele exotische Pflanzen, im Sommer auch im Freien bewundert werden. Die Anlage strahlt ein mediterranes Flair aus.